2020/21 - Pro Kulmerauer Allmend

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Aktuell
04.01.2021
29. 11. 2020: Initiative an der Urne gescheitert
Pro Lindenberg hat die Abstimmung über die Gemeindeinitiative verloren: JA 858 (40,85%) / NEIN  1242.
Damit ist es nicht gelungen, auf diesem Weg den Bau von Windkraftanlagen auf dem Lindenberg  in der Region Müswangen-Hämikon Berg-Sulz zu verhindern.

Nun ist Hitzkirch eine „Fusionsgemeinde“ mit nunmehr 8 „Ortsteilen“. Davon sind die meisten weiter weg vom geplanten WKA-Areal, und diese Leute würden die  Anlagen wohl weniger stören. Interessant wäre zu wissen, woher die Ja-Stimmen hauptsächlich kommen. Wäre das Resultat auch negativ, wenn Müswangen oder Hämikon auf dem Lindenberg noch selbständig wären? Vielleicht eben nicht, weil die WKA dort nahe bei den Leuten zu stehen kämen!

Unter diesen Umständen ist das Resultat für den Verein Pro Lindenberg dennoch ein beachtlicher Erfolg: Mit einem enormen Aufwand an Öffentlichkeitsarbeit gelang es ihm, mit 858 Stimmen über 40% der Bevölkerung, die sich an der Urne ausgedrückt hat, für den Schutz des Lindenbergs zu gewinnen.
07.12.2020
Für einmal Französisch:
Am 3. 12. 2020 sendete das Westschweizer Fernsehen RTS einen  Beitrag zur Problematik der Windenergie.
(Direktlink -> auf Bild klicken, nach Start der Sendung unten rechts auf Vollbild)
Was macht den Beitrag so bemerkenswert, dass wir hier darüber  berichten?

►  Es entsteht nicht der Eindruck er Einseitigkeit.
Beide Seiten erhalten Raum und können mit prominenten Vertretern ihre Standpunkte darlegen und begründen.
►   Die problematische Seite der Schweiz als Windland wird angesprochen und vom Vertreter der EWL
      (energie wasser luzern, Betreiber des Windparks Nufenen) nicht verhehlt, sondern begründet.
►   Anhand von zwei Beispielen (Gries-Nufenen und EoleJorat) werden übertriebene Erwartungen der
Projektanten betr. Ertrag thematisiert.
►   Zum Aufzeigen der Auswirkungen auf die Landschaft verwendet das Fernsehen Ausschnitte aus den
eindrücklichen Visualisierungen von Freie Landschaft auf www.windparks.ch. Ein Erfolg für das Konzept  von Freie Landschaft. Der grosse  Aufwand zeitigt Wirkung.
►   Lionel Perret, Geschäftsführer von Suisse Eole, bestätigt das anvisierte Ziel: 15% Windstrom-
produktion aus 1000 Anlagen in 80 - 100 Windparks als nächste Phase innerhalb einer Generation. Das bringe gewiss visuell eine Veränderung  der Landschaft, aber das werde der Beginn sein für eine Gesellschaft, die gemäss nachhaltigen Prinzipien funktioniere, für diese also ein reales  Plus.   

Nun: Die 1000 industriellen Gross-Anlagen kommen einer Zersiedelung gleich, die man ja bekämpfen will. Und vielleicht braucht dann auch eine "nachhaltige Gesellschaft" noch die Seelenräume einer geschonten Landschaft ...

Wer mit dem Französischen einigermassen zurecht kommt, dürfte die Sendung sehr interessant finden!
(nach Start der Sendung unten rechts auf Vollbild klicken)
30.10.2020
Windpark Stierenberg: Erfolgreiche Mobilisation

In Mullwil, einem Gemeindeteil von Rickenbach in der Nähe des geplanten Windparks, hat sich eine sehr aktive Untergruppe des Vereins „Schützt unseren Stierenberg“ gebildet unter dem Namen „Mullwiler Gegenwind“ (mit eigener Website: https://www.mullwiler-gegenwind.ch/ ).
Die Gruppe hat eine Gemeindeinitiative lanciert mit Namen „Erhaltet den Stierenberg – keine Windkraftanlagen auf unserem Hausberg“. Wegen der Covid-19-Massnamen musste sie brieflich erfolgen. An sämtliche Stimmberechtigte von Rickenbach (inkl. Pfeffikon) wurden Info-Brief und Unterschriftenbogen versandt, zusammen mit frankiertem Rückantwort-Couvert. Ein Riesen-Aufwand!

Nun liegt das Ergebnis vor: Eingegangen sind 549 Unterschriften. Ein bedeutender Erfolg bei einer Gesamt-Bevölkerung (CH) von 2762 Personern, Kinder eingeschlossen (31.12.19).

Wortlaut der Initiative in diesem Dokument.
Auf das Ergebnis einer zukünftigen Volksabstimmung darf man gespammt sein!

28.09.2020
Parc éolien des Quatre  Bornes: C'est  NON!
Erneut wurde ein Windpark  abgelehnt, diesmal von der Gemeinde Sonvilier im Berner Jura.
Am reich befrachteten Abstimmungssonntag vom 27. Sept. 2020 ging es in Sonvilier (BE) auch um den Zonenplan, der den Bau des Windparks "Les Quatre Bornes" auf den südlichen Jurahöhen im Grenzgebiet zum Kanton Neuenburg ermöglichen sollte: 10 Turbinen, 207 m hoch, davon 7 auf Gemeindegebiet, die 3 restlichen im Kanton NE. Der Park wäre zudem in den regionalen Naturpark Chasseral zu stehen gekommen.

Mit 286 Nein gegen 281 Ja fiel das Resultat zwar knapp aus:  5 Stimmen gaben den Ausschlag. Doch ist es bemerkenswert, da 2015 in einer Konsultativ-Abstimmung noch 75% für den Windpark waren.

Das bedeutet das Aus für den Windpark, zumindest im vorgesehenen Umfang. Ob die 3 WKA auf Neuenburger Boden noch realisiert werden, ist fraglich, zudem auch auf dieser Seite ein starker Widerstand sich regt. Die Windkraftgegner in Neuenburg wehren sich noch gegen zahlreiche weitere Projekte, die ihre schöne Juralandschaft enorm verunstalten würden.

Das Gebiet "Les Quatre  Bornes"
Freie Landschaft Schweiz hat sich in einer markanten Stellungnahme geäussert, die in der Presse Erwähnug fand. Hier der LINK.

31.08.2020
Biodiversitätsschädigende Subventionen in der Schweiz

"Windkraftanlagen haben eine negative Auswirkung
auf die Biodiversität"

"Eine Abschaffung der Subventionen würde den
Ausbau der Windkraft weitgehend beenden"
Diese Feststellungen macht die Eidgenössische Forschungsanstalt für Wald, Schee und Landschaft in einer grossen Studie (216 Seiten), die am 24. 8. 2020 erschien. (Punkt 6.3.3  S. 101)

Bemerkenswert:
Die WSL ist eine Forschungsanstalt des Bundes (Hauptsitz Birmenstorf ZH), gehört zum ETH-Bereich und untersteht somit dem WBF (Departement für Wirtschaft, Bildung und Forschung (gegenwärtig Bundesrat Guy Parmelin). Damit äussert sich
eine offizielle Bundesanstalt zu einem negativen Aspekt der Windkraft.

Details:
Die negativen Auswirkungen von WKA werden nur in Bezug auf die Biodiversität analysiert und der Bericht nennt bloss 2 Auswirkungen:

1. Benötigte Infrastruktur: Dazu gehören Erschliessungsstrassen für schwere
Transportfahrzeuge. Sie bleiben bestehen, haben eine Nachfolgenutzung und können
zu einer  Fragmentierung des Ökosystems beitragen.  

2.  Vogelschlag: Je nach Standort kann dieser schwerwiegende Folgen für die
 Artbestände haben. Auch Fledermäuse sind betroffen.
Relativierung:
1. Zielkonflikt
Die Studie untersucht etwa 160 Fälle von Subventionen verschiedener Art und deren Auswirkungen auf die Biodiversität.
Dabei stösst sie häufig (28% der Fälle) auf einen innerökologischen Zielkonflikt: Die Subventionen dienen dem Umwelt- und Naturschutz,  die geförderte Aktivität jedoch schädigt die Biodiversivität!

So auch bei der Windkraft: Ein Stopp würde "die Umsetzung der Energiestrategie verzögern"  (6.3.3.5 S. 102). Darum sollte bloss "die geplante Ausbauleistung von einem Faktor 30 auf einen Faktor 15 zurückgestuft werden."  Klartext: Weniger Anlagen bauen.
2. Die grosse Zahl der ebenfalls biodiversitätsschädigenden Aktivitäten
Die Windkraft ist nur eine von vielen! Sehr viele Bereiche unserer Wirtschaft und Lebensart gehören auch dazu. Zum Beispiel

-Wasserkraft (!!!) und weitere Formen der Energiegewinnung
- Verkehr in allen Formen und dessen Infrastrukturen
- Siedlungsentwicklung
- Industrie
- Landwirtschaft (!!!)
- Forstwirtschaft
- Tourismus
- Abwasserentsorgung
- Hochwasserschutz
u.s.w.

Einzige Ausnahme im Energiebereich:

! Photovoltaik !  

   Das Ausbaupotenzial ist sehr hoch. "Führt diese Subvention zur Reduktion anderer
Energieproduktion, ist ihre Wirkung auf die Biodiversität als positiv zu bewerten."
(6.3.5 S. 104 )
Der Wegfall von finanziellen Zuschüssen oder Vergünstigungen (Steuerabzug, teilweise Steuerbefgreiung, staatliche Finanzierung etc.) würde für Wirtschaft und Private schwer ins Gewicht fallen!

Beispiel: Wohneigentum als Gefährder der Biodiversität
"Wird Wohneigentum gefördert, kann dies zu Neuerschliessungen, Flächenverbrauch und Zersiedelung führen."  (8.4  S. 121)
Abzugsmöglichkeiten (...) fördern Neubauten "und tragen (...) zur Versiegelung und Zerschneidung bei." (8.4.1.3  S. 123)
Selbst ein Steuerabzug für Gartenunterhalt fällt unter schädigende Subventionen.
(8.6. / 8.6.1  S. 130)

Abhilfe:  Massive Verteuerung des Wohneigentums durch Streichung der Steuerabzüge
und Erhöhung des Eigenmietwertes.
(Tabelle S. 128/9)  
Die grosse Zahl der Wohneigenümer in unserem Land wird erfreut sein!
Ausführliche Dokumente
Freie Landschaft: Medienmitteilung (28. August 2020)
WSL-Bericht: Biodiversitätsschädigende Subventionen in der Schweiz, 216 Seiten (24. August 2020)
Link zur Eidgenössischen Forschungsanstalt für Wald, Schnee und Landfschaft (WSL)
10.08.2020
Wenn die Lichter zu flackern beginnen
Schweizer Strompolitik im Blindflug

Mit der "Energiewende" steuert die Schweizer Energiepolitik auf einen Abgrund zu. Es ist mit steigenden Energiekosten, Schäden an der allgemeinen Wohlfahrt und Mangelversorgung zu rechenen.

So ist in der NZZ vom 6. 8. 2020  S.7 der Kommentar von Lukas Weber überschrieben.


Übersicht:
► Mit der Annahme des neuen Energiegesetzes am 27. März 2017 wird die Energiestrategie 2050
 (Energiewende mit Verzicht auf Kernkraftzwerke) gutgeheissen. Der Artikel beleuchtet
interessanterweise eine lange Vorgeschichte. Dazu gehören

●  die 1968er Bewegung mit ihren Parolen und die daraus hervorgegangene Ökologiebewegung.

●   Ideen, lanciert  von Wissenschafern und Ökonomen in Publikationen, wie "Die Grenzen des
 Wachstums", "Small is Beautiful" (1972/73) mit Kritik der Grosstechnik, der abendländischen
 Kultur und Zivilisation überhaupt, als letzlich zerstörerich.

●  1986 Tschernobyl
●   und natürlich 2011 Fukushima

 Vorarbeit: 1990 Annahme des Energieartikels in die Bundesverfassung mit den Forderungen nach
u.a. einer umweltverträglichen Energieversorgung und einem sparsamen und rationellen Energieverbrauch

Verfassungsgrundlage für
●  Ausbau der erneuerbaren Energien,
●   Verpflichtung der Elektrizitätsversorger zur Abnahme vonunregelmässigem  Solar- und
 Windstrom,
●   hohe Abgabe auf CO2-Ausstoss für Konsumenten.

Aktuell berät Parlament über Verschärfung:
●  Massive Erhöhung  CO2-Abgabe, Erhöhung Benzinpreis, Flugticketabgabe, faktisches Verbot
    von Ölheizungen. "So  wirkungslos diese Eingriffe für die weltweite Klimaentwicklung auch
 sind, werden sie (...) voraussichtlich gutgeheissen."

Kritik:
●   Es drohen Strommangel und Stromausfälle, besonders im Winter.

●   Die Nachbarländer sind immer weniger in der Lage, dies auszugleichen. Mit ihrer
Energiewendepolitik bauen sie ihre gesicherten Produktionskapazitäten selbst ab.

●  Unsere Stromproduzenten haben kein Interesse, zur Versorgungssicherheit in neue
Kraftwerke zu investieren. Die Energiewendepolitik ist mitverantwortlich dafür, dass die Strommarktpreise zu tief sind.

●   Mit der verlängertnen Subventionspolitik droht ein Ansteigen der Strompreise, die schon
heute über dem europäischen Durchschnitt liegen.

●   Die gegenwärtie Energiewendepolitik wird sich als sehr teuer und für die Wohlfahrt
zerstörerisch herausstellen.

Wie könnte denn eine Energiepolitik aussehen?
●   Ziel:  Sichere und kostengünstige Energieversorgung.
●   Privatwirtschaftlich erbrachte Stromversorgung.
●   Eingriffe nur bei Gefährdung der Versorgungssicherheit.
●   Stromabgaben nur, wenn diese den Markt nicht merklich verzerren.

Weitere  wichtige zusätzliche Informationen im ausführlichen Artikel der NZZ

17.07.2020
Aus dem UVEK liegt eine Teilrevision des Energiegesetzes vor (Vernehmlassung abgeschlossen).

Warum nun, nach dem das neue Energiegesetz am 1. Januar 2018 in Kraft gesetzt wurde? Handelt es sich um eine normale Anpassung, oder ist die ES 2050 mit einem Konstruktionsfehler behaftet?
Die NZZ beleuchtet die Situation gründlich (16. 7. 2020, S. 10)
 Hauptpunkte:

Mit den jetzigen Förderinstrumenten ist die Energiewende nicht zu schaffen.

Trotz Millionen von Fördermitteln kommt der Ausbau der erneuerbaren Energie nicht
  im nötigen Tempo voran.

Bei der Wasserkraft ist das Potenzial geringer als angenommen.

Beim Wind ist der Ausbau gering und bei der Geothermie inexistent.

Photovoltaik und Windkraft sind wetterabhängig und nicht steuerbar.

Speicher in grossem Stil für die Umlagerung von Sommer-Überschüssen in den Winter fehlen.

Elektromobilität und Wärmepumpen werden die Situation verschärfen.

Die aufgegleiste Energiestrategie war naiv und unvollständig, das Projekt geprägt von geringen
 Kenntnissen des Strommarktes. Dieser ist heute zerrüttet.

Nun wird das Subventionswesen einfach umgestaltet und verlängert: Ablösung der
 Einspeisevergütung durch einmalige Investitionsbeiträge, auch für Wasserkraft, die bedeutend  
 mehr erhält. Kosten 215 Mio. Fr./Jahr zulasten der Stromkonsumenten.

 Was nötig wäre:
Weg von den Subventionen. Schaffung von Marktbedingungen, in denen sich Investitionen in
  Erneuerbare und Versorgungssicherheit lohnen.

Ein Lenkungssystem, das ausländischen „fossilen“ Strom belastet, einheimischen erneuerbaren,
  flexible Produktion, Reservehaltung und Speicherung (auch neue Techniken) begünstigt und für
die Unternehmen zum Geschäft macht in einer Wettbewerbs-Situation.

Genaueres im ausführlichen Artikel der NZZ
Die Dokumente zur Revision des Energiegesetzes inkl. Stellungnahme von Freie Landschaft HIER

06.07.2020
Lösung des Bilderrätsels auf einer anderen Seite  --> HIER

oder unter dem Menu "Wind-Probleme"

02.05.2020
"Nun scheinen die Windkraftbefürworter wieder zu
erwachen"
Der zunehmende politische Druck spiegelt sich in der Presse

Das obige Zitat entstammt einem Artikel des "Bund" (17.4.2020 Website) mit dem Titel "Wer soll im Winter Strom liefern?"
Es geht darin um die sichere Stromversorgung nach Wegfall der Kernkraftwerke. Diese decken ja vor allem auch den Mehrverbrauch im Winter. Ist es dann möglich, nach ihrem Wegfall die "Winterstromlücke" mit erneuerbarer Energie zu decken?
Die Argumentation ist bekannt: "Den grössten Teil der Stromproduktion liefern WIndkraftanlagen im WInter."
Und weiter wird Jürg Rohrer, Energieexperte der Zürcher Hochschule für angewandte Wissenschaften in Wädenseil, zitiert: "Den Menschen ist viel zu wenig bewusst, wie wichtig die Windkraft in der Schweiz ist."

Immer gemäss dem Zeitungsartikel macht Suisse Eole geltend:
- Die Technik hat sich weiterentwickelt, die Leistung der heutigen
Windanlagen ist dreimal grösser. Der WInd könnte bis 2050 9 TWh  liefern (statt 4,3 TWh). Mindestens zwei Drittel davon fliessen im WInter.
- Suisse Eole ist überzeugt, dass Windenergie 20% des Winterstroms decken
kann.
- 15 Windparks sind im Bewilligungsverfahren, 55 in Planung. (Freie Landschaft
nennt die Zahl von 794 geplanten Windturbinen.)
- Aber es geht viel zu langsam. Heute können über 3 gerichtliche Instanzen
Einsprachen  gemacht werden. Für jede verliert man mindestens 3 Jahre.
 Die grössten Verhinderer sind (laut Geschäftsleiter Suisse Eole) die Stiftung Landschaftsschutz und Helvetia Nostra.

Unser Kommentar:
Spätestens hier hört es auf: Einsprechende Natur-  und Landschaftsverbände als Verhinderer zu bezeichnen, ist abwertend moralisierend, ja stigmatisierend und einer würdigen Auseinandersetzung unangemessen.
In einer demokratischen Ausmarchung ist der Gegenpart zu respektieren, auch wenn Ansichten aufeinanderprallen.

Es könnte auch anders gehen. Das grosse Potenzial an Sonnenenergie ist längst nicht ausgeschöpft. Sie ist weit landschaftsverträglicher und hat kein Störpotenzial. Geeignete Anlagen im Hochgebirge haben einen hohen Produktionsanteil im Winter (Felix Nipkow von der Schweizerischen Energiestiftung SES in NZZ 18.2.20, S.13).

Das Ungleichgewicht Sommer-/Winterverbrauch könnte sich mit der Erwärmung  verändern: Winter weniger Heizung, Sommer mehr Kühlung.

Wir sind nach wie vor gegen die  Entwertung unserer unvergleichlichen Landschaften, Erholungs-  und Touristikgebiete durch Aberhunderte von riesigen, hochaufragenden Kleinkraftwerken. Ihre Energiedichte ist in unseren Verhältnissen gering und der Blick darf nicht einseitig nur auf deren Stromproduktion gerichtet sein.

Mehr dazu:
Der ganze Zeitungsartikel zeigt Aspekte der Diskussion und die Unsicherheit der Energiezukunft.
10.01.2020
 
Mühleberg abgeschaltet. Wie geht es nun weiter?
 
Halten wir den Kurs auf „sicher-sauber-schweizerisch“?
Oder bewegen wir uns Richtung „Fiasko der Energiestrategie 2050“, die zur Importstrategie wird?
Fachleute befürchten es.
 
Unter welchen Vorzeichen beginnt das Jahr 2020?
 
Was wir dazu sagen können lesen Sie HIER.
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